Vor kurzem wurde der Grimme Online Award 2009 vergeben. Einen Preisträger möchte ich hier besonders erwähnen. In Zeiten des Politiksverdrusses – insbesondere bei der jüngeren Generation – liefert uns das ZDFParlameter neue Hoffnung. Demokratie soll nachvollziehbar gemacht werden und das schafft der Preisträger im Bereich “Information” auch.

Geht man auf die Seite des ZDFParlameters, hat man den gesamten Bundestag mit allen Abgeordneten des 16. Bundestages quasi live vor sich sitzen. Die genaue Sitzverteilung der einzelen Parteien, jeder einzelne Politiker mit Sitz im Bundestag ist anklickbar. Gezeigt kriegt man ein ausführliches Profil mit allen Nebenverdiensten des jeweiligen Politikern, Abwesenszeiten im Bundestag und was besonders interessant ist: Jede einzelne Entscheidung ist durch die Auflistung aller Abstimmungen in dieser Legislaturperiode einsehbar. Für jede Partei und für jeden Abgeordneten kann man nachschauen ob mit “Ja” oder “Nein” bagestimmt wurde. Zusätzlich kann man verschiedene Filter setzen, indem man sich beispielsweise nur die Entscheidungen aller Frauen im Bundestag oder aller Alleinerziehenden ansieht.

Auf diese Weise ist es jetzt möglich seine eigene Meinung mit denen einzelner Politiker oder mit einer gesamten Partei zu vergleichen und auf diesem Wege vielleicht doch die Partei zu finden, die man gutes Gewissens im September wählen kann.
Ob für Schüler, Studenten, Lehrer oder Professoren – das ZDFParlameter ist ein sehr gelungenes interaktives Tool mit dem unsere Politik etwas transpterenter und auch spannender wird.

Prädikat: Besonders wertvoll! Einfach mal reinschauen, denn: Die nächste Bundestagswahl kommt bestimmt…!

In der besonderen Situation unserer Hochschule – mit der Integration der verschiedenen Fachbereiche mit vielfältigen inhaltlichen Verknüpfungen bei räumlicher Trennung – ist es sinnvoll, neue Kommunikationswege in Verwaltung und im täglichen Umgang zu etablieren. Die Zusammenarbeit mit den Partnerhochschulen und der Einsatz in hochschulübergreifenden Projekten bekommt durch die neuen Medien eine eigene Dynamik.
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In einem neuen Artikel in Knowledge@Wharton werden die verschwimmenden Grenzen zwischen bisher (fast) ausschließlich privaten, und industriell genutzten Anwendungen diskutiert -  sog. “social networking software”, wie facebook, gehört ebenso dazu, wie kollaborative plattformen, z.B. wiki. Player in diesem weltweiten Prozess sind vor allem Apple (via iPhone), Microsoft, aber auch die Open Source Bewegung.

Dieser Prozess wird als “consumerisation” beschrieben, und er erfasst auch E-Learning – denn obwohl E-Learning didaktisch motiviert sein “sollte”, besteht natürlich eine lebendige Wechselwirkung zwischen der Technologie (“was möglich ist”) und der Didaktik (“was wir machen wollen”).

Unser kleines Blog geht um die Welt, und ist jetzt im ILIAS Informationszentrum zur E-Learning Didaktik verlinkt. Von da ist es nur ein kleiner virtueller Schritt zu Googles Blogsearch, wo die Einträge zu E-Learning auch sehr interessant sind (dort findet man uns aber noch nicht ;-(

Im ILIAS User Forum habe ich einen Diskussionsbeitrag zu unserer Situation an der FHW eingestellt, auf den es eine interessante Antwort gibt, mit ziemlich detaillierten Hinweisen, was es zu tun und zu lassen gilt.

Unser neues Teammitglied Susanne wird zu diesem Thema – schon aufgrund ihrer Mastersarbeit über Blended Learning – sicher noch Einiges zu sagen haben!