Nachdem Elearning seit einiger Zeit an vielen Hochschulen nicht nur Trendwort ist, sondern tatsächlich praktische Umsetzungen nach sich zog, wurden die oft propagierten Vorteile, die dieses mit sich bringen sollte näher beleuchtet. Oft wurde die Onlineprüfung, wegen ihrer leichten Zugänglichkeit für Teilnehmende und dem geringen Korrekturaufwand für Korrektoren, gelobt. Nun zeigen sich natürlich auch Stolperfallen, Dilbert wusste das übrigens schon 2006!
Möchte man nämlich den Vorteil der hohen Erreichbarkeit nicht verlieren indem man die Prüflinge zur Onlineprüfung in einen Raum an Computer setzt, sondern tatsächlich diese Prüfung auch Weltweit online verfügbar halten will, muss man sich intensiv mit der Identitätsbestätigung beschäftigen. Kann die reine Bestätigung noch relativ sicher erfolgen (Daumenabdrucksensoren, Passwörter), so ist eine Überwachung des Prüfungsortes natürlich nicht ohne weiteres möglich, so dass Hilfe von Dritten nicht ausgeschlossen werden kann. Auch sind typische Prüfungsregeln, wie das Verbot von mitgebrachten Quellen, nicht durchzusetzen.
Oft scheitert aber der Gedanke an eine Onlineprüfung schon an der lokalen Prüfungsordnung, da diese so etwas in den meisten Fällen gar nicht vorsieht. Eine Änderung dieser Prüfungsordnungen ist meist mit erheblichem Aufwand verbunden, so das Pilotprojekte schwer anlaufen.
Sogar wenn diese Probleme geklärt sind, gilt es ein Problem zu lösen welches didaktischer Natur ist. So bietet sich die klassische Prüfung im Klausurstil eher nicht für Onlineprüfungen an, wie weiter oben beschrieben und es muss auch die Frage gestattet sein, ob diese überhaupt noch sinnvoll ist. Wer würde allen ernstes davon ausgehen, dass Absolventen in ihrem späteren Berufsleben nicht jederzeit auf Quellen aus dem Internet zurückgreifen können oder sich Hilfe zu aktuellen Problemen über Communitynetzwerke holen können? Ist es wirklich sinnvoll, Einzelkämpfer auszubilden in einer Welt, deren globale Vernetzung jeden Tag zunimmt und mit ihr der Informationsfluss?
Diesen Fragen würde ein Projekt - und Gruppenbasiertes Prüfungsmodell gerecht werden, welches wiederum perfekt über Elearningplattformen realisiert werden kann, so stünde auch globalen Studiengängen wie sie bereits in Ansätzen praktiziert werden, nichts mehr im Weg.
April 18, 2008 um 12:42 Uhr nachmittags · Gespeichert unter 1 and Getagged: eLearning, Computer
Der Film “Triumph of the Nerds” ist nicht vielleicht das typische Beispiel für ein eLearning Video, jedoch beschreibt der Film sehr gut, wie Microsoft und Apple solch großes und vorallem einflussreiche Unternehmen werden konnten. Auch beschreibt der Film, welche Zufälle das Schicksal die Unternehmen geprägt haben.
Also für die Leute, welche sich für die Geschichte des Betriebssystem sowie der Personal Computer interessieren, werden viel Spass mit dem Video haben. Alle bekannten Entwickler wie Bill Gates und Steve Jobs sind natürlich im Video interviewt.
April 11, 2008 um 9:07 Uhr vormittags · Gespeichert unter 1 and Getagged: eLearning, messe
Jetzt fragt jeder sich. eLearning auf einer Messe wie geht das denn ?? Nun ja die Mitarbeiter der Internetseite elearning-expo haben die Idee gehabt eine Online Messe für eLearning zu starten. Es haben sich schon viele namenvolle Firmen angemeldet, welche ihre Erfahrungen sowie Methoden für eLearning darstellen.
Interessante und unterhaltsame e-learning Modul als Animation für Vertriebstraining von CISCO, die 1950er Charaktere und das Superhelden-Genre verwendet. Does this work for you?
Bin sehr auf die Ergebnisse eines Experiments in diesem Semester: in einem (englischsprachigen) Kurs im Grundstudium des Bachelorstudiengangs “Int. Business Management”, sollen die Studis eigene Lerneinheiten auf der Basis ihrer themenbezogenen Projektarbeit erstellen. Bisher sind alle mit großem Eifer dabei, obwohl wir noch in der Trainingphase stecken.
Meine Hoffnung ist, dass daraus der Beginn eines “Modulbaukastens” wird, den auch andere Dozenten verwenden können. Zumindest könnte es auch ein Ansporn sein: wenn Studenten im 2. Semesters so etwas tun können (mit erheblicher paraleller Arbeitsbelastung), dann können die Dozenten das vielleicht auch … und vielleicht können wir in 2 Jahren ein “Learning Modul Festival” abhalten, mit Wettbewerbsbeiträgen und einer illustren Jury…
Und wir können nur hoffen, dass nicht so etwas daraus wird, wie in diesem video (funny though )
Viele haben schon Bekanntschaft mit der Web2.0 Welt gemacht. Sei es mit youtube, myspace oder andere Communityseiten, wie Studivz.
In Sachen eLearning hat sich eine Seite gefunden, wo jederman sein eigenes Video, Audiospur, Bilder oder Ebooks hochladen kann und somit der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Thema Atomphysik for Dummies oder Stricken wie bei Oma ist. youteach bietet all diese Möglichkeiten.
Interessante e-Learning Ressource aus dem bergigen Graz - schließt einen podcast (+ präsentation) zum Thema “technology-enhanced learning” (aber auf Deutsch) mit ein, unter wiederholter Anwendung von Worten wie “heuer”, und alles natürlich im weichen, gemütlichen österreichischen Ton, und nett gemacht - interessant, mit unserem Setup zu vergleichen. Enthält Anregungen und Beispiele, wie man podcasts und Blogs usw. im Unterricht verwenden kann. Derselbe Autor hat auch verschiedene Beispiele in einer Präsentation + Podcast ins Blog gestellt (diese zweite Präsentation ist inhaltlich umfangreicher). Dieses Projekt ist erst 1,5 Jahre alt!